Ernährung

Eine gesunde Ernährung und ein gesundes Leben gehören zusammen. Wer gesund und munter, beweglich und geistig fit bleiben möchte, sollte auf eine ausgewogene Ernährung achten.

In Notzeiten ist der schnelle Sättigungswert von Vorteil, aber in normalen Zeiten sollten wir unsere Lebensmittel nach Vitamine, Enzyme und sekundäre Pflanzenstoffe aussuchen. Diese Vitalstoffe finden wir ausschließlich in frischen und möglichst unverarbeiteten Lebensmitteln.

In den letzten Jahren ist das Interesse an frischen und natürlichen Lebensmitteln erheblich gewachsen.

 

 

Ernährungsmedizin

Die Ernährungsmedizin behandelt Prävention und Therapie von vielen Erkrankungen. Eine gesunde Ernährung kann Vitalität und Wohlbefinden des Menschen stärken.

 

 

 

Übergewicht

Menschen werden aus verschiedenen Gründen übergewichtig.

Es ist eine ganzheitliche(holistische) Bewertung notwendig mit der sich jeder einzelne Übergewichtige auseinandersetzen sollte.

Bei Übergewicht sollte trotzdem jeder darauf achten nicht nur weniger zu essen, sondern auch wegen der Verbrennung, welche Nahrungsmittel er zu sich nimmt. Gut wären Nahrungsmittel mit einer hohen Nährstoffdichte.

Wichtig ist nicht nur die Wahl unserer Lebensmittel, auch unsere Emotionen, der Umgang mit unserem Körper, der Arbeit und so weiter. Unsere gesundheitsbewusste Einstellung zum Leben sollte uns wieder etwas bedeuten.

 

Gewichtsreduktion

Für eine Gewichtsreduktion muß der Stoffwechsel berücksichtigt werden, damit Heißhungerattacken vermieden werden.

Unser Körpergewicht wird nicht nur durch die Aufnahme unseres täglichen Essens, sondern auch durch Bewegung, Schlaf, Stress und Hormone beeinflusst. Auch die Fettverbrennung spielt eine große Rolle.

weitere Information: www.AerzteAmKaiserkai.de

www.Ruhtenberg.info/webinare-online-beratung

Gewichtsreduktion kann auch über eine Magenoperation erfolgen, siehe Adipositas

 

Adipositas

Adipositas ist eine chronische Erkrankung mit einer hohen Wahrscheinlichkeit für Folgeerkrankungen und einer immer schlechter werdenden Lebensqualität. Zusätzlich leiden übergewichtige Menschen auch sehr unter der Diskriminierung von Seiten der schlanken Menschen. Die Entstehung der Adipositas könnte durch Nährstoffmangel oder nicht richtig funktionierende Organapparate, aber auch durch Depression, Sucht, Erschöpfung und vieles mehr entstehen.

Ebenfalls durch Fast-Food kann Übergewicht entstehen, hinzu kommen gehärtete Öle, Geschmacksverstärker und Süßstoffe. die in fast allen vorgefertigten Nahrungsmitteln vorhanden sind.

Menschen essen aus sehr unterschiedlichen Gründen: zur Unterhaltung, zum Trost, beim Fernsehen, als sexuellem Ersatz, aus Angewohnheit, aus Stress, aus Müdigkeit, aus Frustration, aus Langeweile und vielem mehr. Sehr stark Adipöse empfinden leicht ein starkes Gefühl der Leere , wobei viele Menschen meinen diese Leere mit etwas Essbarem füllen zu müssen.

Zusammenfassung

  • Adipositas ist ein Zustand, der mit falscher Ernährung und Nährstoffmängeln einhergehen kann
  • Adipositas kann entstehen aus Fehlfunktionen des Verdauungsapparates (falsche Nahrung)
  • Adipositas kann entstehen, wenn das Gleichgewicht im endokrinen System (Hormone) durch industrielle pflanzliche Öle, Zucker, Umweltgifte nicht mehr funktioniert.
  • Der Ursprung der Adipositas kann in Sucht, Depression und dem Stillstand des geistigen und emotionalen Horizonts verankert sein.
  • Weniger Essen und mehr Bewegen stellt für Adipöse keine Lösung dar.
  • Eine Lösung (Unterstützung) ist für viele Adipöse eine bariatrische Operation.

www.adipositaszentrum-hamburg.de

Operationsmethoden

Es folgt eine kleine Erklärung zu Magenbypass und Slevemagen (Schlauchmagen), die beide auch am Adipositaszentrum des Asklepios Westklinikums operiert werden.

Magenbypass, Slevemagen

Die Magenbypass- und Sleve-(Schlauchmagen)Operation hat sich in den letzten Jahren immer mehr, trotz des Operationsrisikos, als sehr gute Möglichkeit zur entwickelt. Die bariatrischen Operationen werden  minimal-invasiv durchgeführt.
Nach der Operation ist die Menge der Nahrungsmittel sehr eingeschränkt, dadurch bedingt auch die Zufuhr des Nährstoffgehaltes.
Das Ergebnis für die Patienten sie verlieren erheblich an Körpergewicht.
Ein weiterer Erfolg besteht in gesundheitlicher Hinsicht:

  • der Blutdruck wird sinken
  • der Zuckerstoffwechsel reguliert sich
  • viele Patienten müssen nach der Operation kein Insulin mehr spritzen
  • das Herzinfarkt- und Schlaganfall-Risiko nimmt ab

Der Patient kann nach der Operration nur noch kleine Mengen pro Mahlzeit zu sich nehmen, da der Magen nicht mehr so viel an Nahrung aufnehmen kann. Die benötigten Nährstoffe werden dem Körper durch Tabletten zugeführt.
Wichtig ist die Nachsorge mit der Kontrolle der Blutwerte und eine Beratung in Ernährung für den weiteren Erfolg des Abnehmens.

Bei der Operation zum Schlauchmagen werden 2/3 des Magens entfernt. Es verbleibt ein Restvolumen von etwa 200ml. Bei diesem Operartionsverfahren bleibt der normale Verdauungstrakt erhalten

Nach der Operation verlieren die Patienten an Körpergewicht und auch der Diabetes kann sich verbessern.

Der Schlauchmagen kann während einer späteren Operation in einen Magenbypass umoperiert werden.

Durch das Verfahren zum Magenbypass nimmt der Patient schneller und erfolgreicher ab. Auch bei dieser Methode wird der Magen verkleinert, außerdem wird der Dünndarm durchtrennt und mit dem kleinen, übrig gebliebenen Magen fest verbunden. Diabetiker haben auf lange Sicht einen großen Erfolg.
Die Essensaufnahme wird durch einen Umweg, dem Bypass, verarbeitet.
Die Lebensqualität der operierten Menschen steigt in einem erheblichen Maße.

 

 

ErnährungsberaterInnen

(OecotrophologInnen, DiätassistentInnen)
Viele Erwachsene und Kinder sind z. Zt. in Deutschland sehr übergewichtig. Fertiggerichte und Fastfood sind in unserer stressbeladenen Zeit die schnelle Alternative zum Gemüse putzen und selber kochen, aber gesunde Ernährung wird immer beliebter. Viele Menschen suchen deshalb die Hilfe von ErnährungsberaterInnen (ÖecotrophologInnen, DiätassistentInnen), die in Form von Einzelgesprächen oder Gruppensitzungen ihre Unterstützung anbieten. Die Krankenkassen übernehmen sehr oft einen Teil der anfallenden Kosten.